Stromsparen beim Kochen und Backen

Backen
Das Vorheizen des Backofens verbraucht unnötig viel Energie. Deshalb bei der Zubereitung  von Kuchen, Aufläufen und Plätzchen den Ofen erst erwärmen, wenn alles bereit zum Backen auf dem Blech liegt. Durch das Öffnen des Backofens entweicht viel Wärme: lieber etwas Geduld haben und die Leckerein durch die Glasscheibe beobachten.

Kochen
Ein warmer Tee an einem trüben Herbsttag? Benutzen Sie zum Erwärmen von Wasser einen elektrischen Wasserkocher anstatt den Elektroherd. Wasserkocher sind effizienter und schalten sich  automatisch ab, wenn das Wasser kocht. Zum Warmhalten des Getränks empfehlen wir die gute alte Thermoskanne, denn diese benötigt – im Gegensatz zu Warmhalteplatten – keinen Strom.

Mit einem Dampfkochtopf können Garzeit und Energieverbrauch bei langkochenden Gerichten um bis zu 60% reduziert werden.

Um nicht nur Strom zu sparen, sondern auch Vitamine und Geschmack zu erhalten, sollten Gemüse, Kartoffeln und Eier beim Garen nicht von Wasser bedeckt sein. Im geschlossenen Topf garen die  Beilagen mit wenig Wasser im Dampf (1-2 cm Wasser reichen aus).

Topfgröße immer passend zur Größe der Platte und zum Inhalt wählen, denn so wird keine Energie verschwendet. Gut schießende Topfdeckel sparen zusätzlich Energie.

Beim Kochen wie beim Backen gilt: Schalten Sie den Herd oder Ofen bereits vor Ende der Koch- bzw. Backzeit ab und nutzen Sie die verbleibende Restwärme

…wenn was übrig bleibt
Bleibt vom Essen ein Rest übrig, dann die Speisen erst auskühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank zur Aufbewahrung gestellt werden. Somit wird die Temperatur des Kühlschranks nicht unnötig erhöht.

Eine einzige Portion erwärmt man am sparsamsten in der Mikrowelle. Kochen Sie für mehrere Personen ist hingegen der Herd sehr viel effizienter.

6 Kommentare

  1. Peter

    Die Tipps sind ja ganz nützlich, aber bei vielen Gerichten muss (laut Angabe) der Ofen vorgeheitzt werden, da sie sonst nicht richtig durch sind.

  2. Stefanie Schütz

    Bei vielen Gerichten soll laut Rezept der Ofen vorgeheizt werden. Die Zubereitungszeit eines Gerichts kann nämlich nur dann exakt angegeben werden, wenn der Ofen eine bestimmte Temperatur erreicht hat (zum Beispiel 15 Minuten bei 180 Grad). Da die „Aufwärmphase“ jedes Ofens unterschiedlich lange dauert, wird im Rezept der Zeitpunkt genannt, zu dem die gewünschte Temperatur erreicht ist. Nur so kann die Zubereitungszeit genau bestimmt werden.

    Soviel zur Theorie: In der Praxis kann man schon die „Aufwärmphase“ des Ofens nutzen, um das Gericht zu garen oder aufzutauen. Insgesamt verlängert sich die Verweildauer des Essens im Backofen, insgesamt jedoch ist der Backofen kürzer in Betrieb: 10 Minuten vorheizen und 10 Minuten Backzeit macht 20 Minuten insgesamt, 0 Minuten vorheizen und 15 Minuten Backzeit macht 15 Minuten insgesamt. Der Verzicht auf das Vorheizen spart also Strom.
    Bei welchen Gerichten ein vorheizen nicht notwendig ist, muss man am besten selbst herausfinden. Ein kleiner Tipp: überall dann, wenn ein Kruste oder knusprige Oberfläche gewünscht ist, sollte man lieber vorheizen. Zum Kuchen – oder Plätzchenbacken ist Vorheizen nicht nötig.

  3. Floriane

    Super Tipps! Das mit dem warmen Essen in den Kühlschrank wusste ich gar nicht *schäm*.

  4. Fabius

    Super Beitrag.Ich habe ein paar frische Gedankenanstoesse gekriegt. Warte auf neue Posts zum Thema.

  5. Jörg

    Es gibt immer noch Leute die Angst vor „explodierenden“ Schnellkochtöpfe haben.

    Ich empfehle es meinen Kunden immer und merke, wie sehr das noch in den Köpfen festsitzt.

    Ich bin gespannt ob sich das im laufe der Jahre nochmal legen wird.

    vg Jörg

  6. Martin

    Danke für die Tipps. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass man für bestimmte Gerichte nicht unbedingt vorheizen muss, auch wenn es so in den Rezepten steht. Was den Wasserkocher betrifft, so nutze ich ihn zum Beispiel auch gerne, um das Wasser für die Nudeln schneller zum Kochen zu bringen. Dies spart auch viel Energie und zudem auch noch Zeit.

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