Leine statt Trockner

Frankfurter liefern Energiespenden für das Klima und einen guten Zweck

Weihnachten steht vor der Tür und allenthalben leuchtet es an Bäumen, in Schaufenstern und auf Dächern. Es dürften Millionen von Glühbirnchen sein, die Frankfurt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen – und die Stromzähler auf Touren bringen. In der Berger Straße jedoch wird der Weihnachtsbaum am Merianplatz die Drehzahl zurückfahren. Dort wird am Samstag, 17. Dezember, die Idee des Energiereferates der Stadt Frankfurt in die Tat umgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Untere Bergerstraße“ bekommt der Baum eine neue Lichterkette mit LED-Leuchten. Statt 70 Birnen mit je 7 Watt hüllt die gleiche Anzahl an LED-Birnen den Baum in Licht – und jede Birne verbraucht nur noch ein Watt.

Mit der neuen Baumbeleuchtung startet am Samstag zugleich die „Energiespende“. Von 14.30 Uhr an haben Frankfurterinnen und Frankfurter am Stand des Energiereferates am  Merianplatz die Gelegenheit, eine ideelle Stromspende abzugeben. Die soll freilich einhergehen mit tatsächlichem Stromsparen. Dazu hat das Energiereferat  ein ganzes Bündel voller Vorschläge, mit denen sich einfach Strom sparen und das Klima schonen lässt. Jede Stromspende wird mit einer Geschenkurkunde mit Foto und persönlicher Widmung bedacht. Überdies hat jeder  Energiespender  bei einem Gewinnspiel die Chance, bald selbst eine LED-Lampe sein eigen zu nennen.

Zugleich wird mit jedem Teilnehmer die Galerie der Energiespender wachsen. Einige Frankfurter haben sich dort bereits verewigt. Stefanie Schütz zum Beispiel:  Sie wird ihren PC künftig ausschalten und auf den Standby-Betrieb verzichten, das Handyladegerät aus der Steckdose ziehen, den Wäschetrockner abschaffen und die Leine spannen, zudem eine alte Glühbirne gegen eine LED-Leuchte tauschen  und außerdem viermal im Jahr das Abendessen zu einem  Candlelight-Dinner verwandeln.  Für die aufs Jahr hochgerechnete Ersparnis von 489 Kilowattstunden Strom will sie sich ein Paar neue Tanzschuhe kaufen.

Das Repertoire der Widmungen ist schier unerschöpflich. Tabata Kuntze bedenkt mit ihrer Energiespende kleine und große Elefanten. Auch sie verzichtet auf Standby-Betrieb, hängt Wäsche auf die Leine. Auch den Fernseher will sie öfter erst gar nicht einschalten und stattdessen wieder mehr zu Büchern greifen. „Klimaschutz kann so einfach sein“, sagt das Energiereferat. Und das Mitmachen geht auch nach dem vierten Advent weiter. Einfach benennen, womit künftig Strom gespart und das Klima geschont wird und die Spende widmen.

Zur Energiespende geht`s hier.

2 Kommentare

  1. Ben

    Netter Post, ich komme ab jetzt regelmaessig

  2. Annalena

    Man sollte sich nicht nur auf Geräte verlassen. Wäsche z.B. duftet viel besser, wenn man sie an der frischen Luft trocknen lässt.

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