„Wir haben nur eine Welt“

Die Händler der unteren Berger Straße wollen Strom sparen und das Klima schützen

Herr Schwarz, der Weihnachtsbaum der IG Untere Berger Straße erstrahlt vom Wochenende an mit LED-Beleuchtung. Warum haben sie die Birnen gewechselt?

Der Klimaschutz ist für uns ein wichtiges Thema, deshalb testen  wir ab dem 17.Dezember an unserem Weihnachtsbaum eine neue LED Beleuchtung aus. Außerdem haben wir auf Ökostom beziehungsweise sauberen Strom umgestellt. Wir möchten das Thema der Stadt „Frankfurt spart Strom“ unterstützen.

Wie viel kostete die Baumbeleuchtung in der Adventszeit im vergangenen Jahr und wie hoch wird sie nun ausfallen?

Unser Test betrifft zwar den Weihnachtsbaum, jedoch planen wir weiter zu denken und würden gerne Frankfurts längste Lichterkette mit einer Länge von etwa,2,2 Kilometern auf unserer beliebten Einkaufsmeile mit seinen 2200 Glühbirnen auf LED umstellen. Unsere erste Umstellung war die, dass wir von früher 25, dann 15 Watt und seit letztem Jahr auf eine 7-Watt-Birne umgestellt haben.

Gibt es bereits erste Reaktionen auf den Wechsel der Leuchtkörper?

Der Stromverbrauch hat sich somit um fast die Hälfte gesenkt. Bei 2200 Birnen und der Umstellung auf Ökostrom vermeiden wir während der Betriebszeit pro Jahr rund 4,4 Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids. Mit einer kompletten Umstellung auf LED würden wir dies nochmals über die Hälfte reduzieren, aber dazu brauchen wir noch Unterstützung.

Wie können Sie den Handel im Stadtteil bewegen, auf den Zug zu springen?

Hier möchten wir mit dem Energiereferat zusammenarbeiten und lassen uns beraten, dass auch die einzelnen Firmen auf Ökostrom umstellen und sich mit dem Thema auseinander setzen. Bei den einzelnen Geschäfte wäre es schön, wenn man auf LED umstellen würde.

 Ein Ziel der IG Untere Berger Straße ist es, Strom zu sparen und dadurch die Umwelt zu schonen. Gibt es da neben der Weihnachtsbeleuchtung noch andere Felder, die es zu bestellen gilt?

Die Umstellung auf Ökostrom soll auch für unser Straßenfest gelten, für das  wir uns schon für das kommende Jahr beraten lassen und somit Klimafreundlicher werden. Das gleiche gilt auch für die Mülltrennung. Wir machen die Einsparungen nicht nur für uns, sondern auch für die nächste Generation, denn wir haben nur eine Welt, wir brauchen sie und nicht umgekehrt.

 

Zur Person:

Christian Schwarz ist im Vorstand der Interessengemeinschaft Untere Bergerstraße. Außerdem ist er Sprecher der Stadtteil Initiative pro Frankfurt. Der Kürschner ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder.

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