Energieersparnis zum Schwärmen

„Das ist enorm. Wenn ich das hochrechne, einfach enorm.“ Marieluise Bäuchle ist voll im Schwärmen. Ausgelöst hat diese Begeisterung der Blick auf den Stromzähler. Seit einigen Wochen ist der Haushalt der Standesbeamtin und ihres Mannes Peter mit LED-Leuchten der  Firma Ledon ausgestattet. Die neuen Leuchten wirken wie ein Bremsklotz auf das Zahnrädchen des Stromzählers.  „Aufs Jahr gesehen, müsste wir locker 1000 Kilowattstunden weniger verbrauchen“, überschlägt sie und räumt zugleich ein: „Aber das liegt nicht nur an den neuen Lampen.“

Die Bäuchles haben in ihrem Reihenhaus in Nieder-Eschbach eine neue Gas-Heizung mit neuer Pumpe installieren lassen. Überdies sind sie einer von fünf Frankfurter Haushalten, die vom Energiereferat für den Wechsel auf LED-Leuchten ausgewählt worden sind. Diese haben vor wenigen Wochen die Glühbirnen und auch einige alte Energiesparlampen ersetzt. Beim Kontrollblick auf den Stromzähler waren Marieluise Bäuchle und ihr Mann „ganz überrascht. Die neue Pumpe und die Leuchten, das macht eine ganze Menge aus.“

Die LED-Leuchten leisten auch ihren Beitrag zum Wohngefühl. „Wir hatten es vorher nicht ganz so hell gehabt – und es ist ein so schönes, warmes Licht, ganz anders als die Energiesparleuchten“, berichtet Marieluise Bäuchle. Besucher hätten kaum etwas bemerkt. Darauf angesprochen, hätten einige nach mehrfachem ein- und ausschalten der Leuchten mit einem anerkennenden „Ach, so“ oder „Ach, ja“ reagiert. „Es ist eben fast kein Unterschied zu merken“, begründet Marieluise Bäuchle die verhaltenen Reaktionen.

Nach einigen Wochen wohnen unter LED-Beleuchtung sieht sich die 53-Jährige in der Rolle einer LED-Botschafterin. „Wir sind so zufrieden, dass wir jetzt Werbung für die Leuchten machen.“ Sie versteht nach wie vor, dass viele Menschen den Wechsel scheuen, weil ein LED-Leuchtköper eine ordentliche Stange Geld kostet – eine 10-Watt-Leuchte, deren Lichtstärke der alten 60-Watt-Glühbirne entspricht,  kostet etwa 35 Euro. „Der Preis ist nicht gerade niedrig und das schreckt  schon ab. Und das kann sich auch nicht jeder leisten.“ Aber umgekehrt könnten viele Haushalte jede Menge Strom sparen und damit auch etwas für die Umwelt tun.  „Wir sind voll zufrieden, dass unser Sohn uns auf diese Sache gehoben hat“, sagt Marieluise Bäuchle.

Die LED-Leuchten haben für die Standesbeamtin zudem einen klaren Vorteil zu den althergebrachten Energiesparlampen. Bei denen dauerte es viele Augenblicke, bis ihr Licht auf voller Kraft strahlte. Das hat sich im Hause Bäuchle nun geändert: „Es ist einfach schön, wenn das Licht angeht und es sofort hell ist.“

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