Sparsam hell durch dunkle Tage

Martin Bretz zieht freudestrahlend Bilanz: „Es lebt sich sehr gut mit den neuen Leuchten“, sagt der 26 Jahre alte Student. Vor wenigen Wochen haben er und seine Lebensgefährtin in ihrer Wohnung LED-Leuchten der Firma Ledon in die Fassungen geschraubt. „Bei der Lichtqualität gibt es keinen Unterschied zur alten Glühbirne“, sagte der angehende Bauingenieur. „Das Licht ist schön und hell“, fügt er hinzu und hat den Eindruck, dass es in einigen Räumen sogar heller als zuvor ist.

Ob das Licht nun heller wirkt oder nicht, ist eine Wahrnehmungssache. Für Fakten indes sorgt der Stromzähler – und den hat Bretz kontrolliert. Nach seinem Überschlag verbrauchte der Zwei-Personen-Haushalt in den 30 Tagen vor Weihnachten knapp mehr als 150 Kilowattstunden. Ähnlich hoch fiel der monatliche Durchschnittsverbrauch im vorangegangenen Abrechnungsjahr aus. Mag der Vergleich auf Anhieb wenig Aussagekraft besitzen, Martin Bretz jedenfalls frohlockt. „Wir haben in den dunkelsten Tagen des Jahres nicht mehr gebraucht als im Jahresschnitt zuvor – und das, obwohl wir unsere Abschlussarbeiten schreiben und unglaublich viele Stunden zu Hause sind.“ Er und seine Lebensgefährtin Teresa Steinbach sind überzeugt, dass die Stromrechnung geringer ausfallen wird.

Das war den beiden Studenten bereits vorhergesagt worden. Mona Khamis, Architektin von JK Light Design, hatte für den Haushalt in Bockenheim eine Verringerung des Stromverbrauchs auf nahezu ein Zehntel des alten Wertes  berechnet – wodurch ganz nebenbei deutlich weniger Kohlendioxid anfallen würde. Ob die optimistische Berechnung zu erzielen sein wird, ist für Martin Bretz schwer zu sagen. Er geht jedenfalls „von einer deutlichen Ersparnis“ aus.

Augenfällig ist auch das veränderte Wohngefühl: In der Küche haben Bretz und seine Freundin die Double-Klick-Leuchte hängen und sind hochzufrieden. „Das ist richtig gut“, schwärmt das Paar. Auf voller Stufe sei es etwas heller als zuvor und gerade das sei beim Schneiden und Schnippeln, Kochen und  Braten von Vorteil. „Und wenn man dann gemütlich beim Essen sitzt und genießen will, kommt der Double-Click“, sagt Bretz und ist angetan von dem mild gedämpften Licht, dass derselbe Leuchtkörper mit einem doppelten Schalterklicken abgibt.

 „Vielen ist auf Anhieb gar nichts aufgefallen“, beschreibt Martin Bretz die Reaktion der meisten Besucher. Auf die Änderung angesprochen, hätte eine Freundin ein wenig um Worte ringend ihren Kommentar abgegeben: „Ja, was soll ich sagen, dass Licht ist schön, so wie immer.“ Ein Urteil, dem Martin Bretz und Teresa Steinbach nur beipflichten können: Ein tolles, warmes Licht, das nur einen Bruchteil des zuvor benötigten Stroms verbraucht – „es ist schön, dass wir bei diesem Projekt dabei sind.“

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