Mythen und Vorurteile gegenüber Sparlampen

Wer sich alte Glühbirnen andrehen lässt, zahlt langfristig drauf. Bei einer 60 Watt-Glühlampe werden bei 1 .000 Brennstunden im Jahr fast 15 Euro für Strom fällig. Energiesparlampen und LED-Lampen benötigen nur 1/5 des Stroms. Daher sollten Verbraucher nicht auf vermeintliche Schnäppchen setzen, die wegen des schrittweisen Glühlampenverbots immer häufiger auftauchen. Selbst geschenkt sind Glühlampen noch zu teuer.
Tipps für die Auswahl und den Kauf stromsparender Alternativen gibt der von der Europäischen Kommission geförderte Wettbewerb „Energiesparcup“ auf www.energiesparcup.de. Verbraucher werden hier über die  häufigsten Mythen und Vorurteile aufgeklärt.

Hier eine kleine Auswahl:

1. Lumen statt Watt kaufen
Damit es richtig hell wird, müssen es nicht mehr 100 Watt sein. Bei Energiesparlampen und LED-Lampen ist eine andere Angabe entscheidend: der Lichtstrom in Lumen (lm). 40 Watt entsprechen etwa 400 Lumen, 75 Watt 900 Lumen und 100 Watt 1.400 Lumen.

2. Keine Angst vor der Qual der Wahl
Die Auswahl effektiver Lampen ist etwas komplizierter; wegen der deutlich längeren Lebensdauer aber auch seltener nötig. Energiesparlampen sind im Haushalt in fast allen Leuchten einsetzbar. In Flur und Treppenhaus sollten es möglichst schaltfeste Modelle mit schneller Vorheizung sein. Die besonders
sparsamen LED-Lampen kommen wegen des hohen Kaufpreises am besten dort zum Einsatz, wo lange beleuchtet wird. Sie sind schaltfest, meist dimmbar und kälteunempfindlich – und damit auch für draußen geeignet.

3. Garantie beachten und Kassenbon aufheben
Wer eine 60 Watt-Glühbirne ersetzen will, muss bei Energiesparlampen mit 3 bis 15 Euro (Testsieger ab 5 Euro) rechnen. LED-Lampen kosten 25 bis 50  Euro (Testsieger ab 40 Euro). Deshalb ist beim Kauf auf eine lange Garantie und auf den Kassenzettel zu achten. Hält die Sparlampe nicht so lange wie
 ersprochen oder nimmt die Helligkeit stark ab, kann sie reklamiert werden.

4. Energiesparlampen richtig nutzen
Energiesparlampen müssen keine Dauerbrenner sein – auch wenn sie etwas Zeit brauchen bis sie voll leuchten. Schlecht für die Lebensdauer ist es nur, wenn sie kurz nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet werden. Daher die Faustregel: Für drei bis fünf Minuten lohnt sich das Ausschalten nicht. LEDLampen sind auch da unempfindlicher.

5. Restliche Glühlampen aufbrauchen
Brennen Lampen nur selten und kurz, ist wenig Strom zu sparen. In kaum genutzten Räumen können daher übrige Glühbirnen bedenkenlos aufgebraucht werden. Aber keine neue Glühbirne kaufen: Langfristig rechnen sich die Stromsparer überall, wo es leuchtet!

 Verlosung von LED-Lampen

Unter  www.energiesparcup.de kann man bis  21. Februar 2012 LED-Lampen gewinnen.

1 Kommentar

  1. Jitendra

    Der Kritik von Einsparer sshsiecle ich mich an. Es fehlt die Ansage des Gl hbirnen-Equivalents oder noch besser eine Angabe des Lichstroms in Lumen.Als ich das letzte Mal ESL verglichen habe, hatte eine Megaman ESL das beste Watt/Lumen Verh ltnis, da konnten LEDs nicht mithalten, bzw. nur ber die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, weil sie theoretisch l nger halten.Ob sie aber tats chlich l nger halten, wage ich gerade noch zu bezweifeln sicher, die LED selbst wird l nger als eine ESL halten, aber die Elektronik? Die LEDs mit E27 Sockel, die ich bisher hatte, waren entweder total funzelig oder tats chlich schnell kaputt weil irgendwas in der Elektronik aufgegeben hatte.Hoffentlich testet Stiftung Warentest bald mal, ich kann mir das nicht leisten Frohes neues Jahr! W nsche, einen guten Rutsch gehabt zu haben!

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