Frankfurt is(s)t nachhaltig – Lieber frisch als konserviert

Generell gilt, dass die Klimabilanz eines Lebensmittels umso schlechter ist, je weiter das Produkt verarbeitet ist. So verursacht Wurst beispielsweise noch mehr CO²- Emissionen als rohes Fleisch, da sie wesentlich mehr Verarbeitungsschritte durchlaufen hat. Gleiches gilt für tiefgekühlte und konservierte Produkte. Bei Obst und Gemüsekonserven verdoppeln bis verdreifachen sich sogar die Emissionen im Vergleich zu frischer Ware.

Ein Kasten zum Gucken

Die menschliche Neugier ist eine Triebfeder, die Nahomi Huerta Ayala für ihre Station mit dem Titel „H-ausleuchten“ zur Ausstellung „Frankfurt light“ mit Macht spannt. „Da kann doch keiner vorbei, da will jeder gucken“, sagt sie und hat ein schelmisches Grinsen im Gesicht. Ihre Station soll die Besucher dazu verlocken, durchs Schlüsselloch zu schauen. Zu sehen bekommen sie dann, was in vielen Wohnungen und Häusern der klassische Standard ist. Doch damit ist die pfiffige Station der Design-Studentin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach längst nicht erschöpft.  Mit dem Spiel an den Lichtschaltern sollen die Guckloch-Gucker einen Eindruck davon bekommen, wie unterschiedliche Leuchtmittel einen Raum verändern. » weiterlesen

Frankfurt is(s)t nachhaltig – Erster VeggiDay am 19. September

Was hat meine Ernährung mit Klimawandel zu tun?

In der Dabtte um den Klimawandel wird die Ernährung meist außer Acht gelassen. Doch gerade der steigende Konsum von Fleisch und tierischen Produkten hat einen großen Einfluss auf die Klimaerwärmung. Ein Beispiel: Bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden mehr als 15 Kilogramm  Treibhausgase freigesetzt. Im Vergleich dazu, verursacht die Herstellung eines Kilos Gemüse nur 150 Gramm. Tierische Produkte haben also eine viel schlechtere Klimabilanz als pflanzliche.

Auch der Transportweg, die Verpackung und die Verarbeitung haben einen Einfluss auf die Klimabilanz von Lebensmitteln. Bis zum Veggi-Day am 19. September geben wir Ihnen in einer kleinen Serie Tipps zur klimafreundlichen Ernährung.

Veranstaltungen und Informationen zum Frankfurter VeggiDay

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Die Frage der Tonne

Früher war alles einfach. Ein Spruch, der seit Ewigkeiten im Kreise alter Herrschaften die Runde macht, hat auch die Beleuchtung nicht umschifft. Denn früher, als es nur Glühbirnen gab, da wusste jeder, was mit den Glaskolben samt Glühfaden und Fassung passiert, wenn sie nicht mehr brennen: Sie kommen ganz einfach in die ganz normale Mülltonne. Doch heute? „Viele Menschen sind da total verwirrt, kaum einer blickt mehr durch“, sagt Leonie Assenheimer. Und in diese Verwirrung wollte sie Licht bringen mit ihrer Station zu der Ausstellung „Frankfurt Light“. » weiterlesen

Kurbeln für Erleuchtung

Daniel Daub hat ein bisschen etwas von seinem düsentriebigen Vornamensvetter:  Wenn er sich über die alten Kurbelgeneratoren aus Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) beugt, die zerbrechlich wirkenden Griffe einige Male dreht und ein paar Armlängen weiter der Kohlefaden in der Glühbirne glimmt, dann huscht dem Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein stolzes Lächeln über das Gesicht: Die Leuchtkraft wirkt und funktioniert.

Was so simpel aussieht wie aus einem Tüftelkasten für Hobbystromer hat mit einer einfachen Frage seinen Lauf genommen: „Wie viel Kraft muss ich aufbringen, um eine Birne zum Leuchten zu bringen?“, formuliert Daub, was seine Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ zeigen soll. » weiterlesen

Theke ohne Zapfhahn

Die Vielfalt ist groß, die Verwirrung nicht minder. Wie an mancher Biertheke die Wahl zwischen Pils, Export, Alt, Kölsch und den diversen Weizen die Kundschaft darum ringen lässt, was ins Glas kommt, ist es mitunter auch in den Elektroabteilungen der Kaufhäuser ein nicht minder mühsames Unterfangen, das gemäße Leuchtmittel für die heimischen Lampen zu ergattern.  „Die Menschen sind ratlos und brauchen Informationen“, fasst Diana Jaskólska die Gemütslage zusammen. Die Studentin hat sich mit ihrem Baustein zur Ausstellung „Frankfurt Light“ zum Ziel gesetzt, den Besuchern nicht nur Einblicke, sondern den Durchblick zu gewähren. » weiterlesen

Lichtzeichen ins Weltall

Eine Nachtaufnahme aus dem Weltall war für Na-Young Kwak das Schlüsselerlebnis. Afrika war dunkel, bis auf ein paar helle Tupfen im Süden. „Aber Europa war ganz anders“, sagt die Südkoreanerin, die in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung studiert. Überall gab es leuchtend helle Flecken, mal mehr, mal weniger dicht, aber richtig tiefes Schwarz hat Seltenheitswert zwischen Schottland und Sizilien – beim Blick aus dem Weltall auf unseren Planeten.

Die Perspektive des kosmischen Vogels macht für Na-Young Kwak auf einen Blick deutlich, an welchen Stellen die meiste Energie für Licht aufgewendet wird. Eine Helligkeit, die zugleich Symbolcharakter hat. „Licht steht für Sicherheit, Wohlstand und Modernität“, sagt sie, zugleich aber stehe jeder helle Punkt auf der Erde auch für die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, denn Licht braucht Energie, die noch lange nicht komplett auf ökologisch unbedenklichem Weg gewonnen wird. » weiterlesen