Kurbeln für Erleuchtung

Daniel Daub hat ein bisschen etwas von seinem düsentriebigen Vornamensvetter:  Wenn er sich über die alten Kurbelgeneratoren aus Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) beugt, die zerbrechlich wirkenden Griffe einige Male dreht und ein paar Armlängen weiter der Kohlefaden in der Glühbirne glimmt, dann huscht dem Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein stolzes Lächeln über das Gesicht: Die Leuchtkraft wirkt und funktioniert.

Was so simpel aussieht wie aus einem Tüftelkasten für Hobbystromer hat mit einer einfachen Frage seinen Lauf genommen: „Wie viel Kraft muss ich aufbringen, um eine Birne zum Leuchten zu bringen?“, formuliert Daub, was seine Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ zeigen soll. » weiterlesen

Theke ohne Zapfhahn

Die Vielfalt ist groß, die Verwirrung nicht minder. Wie an mancher Biertheke die Wahl zwischen Pils, Export, Alt, Kölsch und den diversen Weizen die Kundschaft darum ringen lässt, was ins Glas kommt, ist es mitunter auch in den Elektroabteilungen der Kaufhäuser ein nicht minder mühsames Unterfangen, das gemäße Leuchtmittel für die heimischen Lampen zu ergattern.  „Die Menschen sind ratlos und brauchen Informationen“, fasst Diana Jaskólska die Gemütslage zusammen. Die Studentin hat sich mit ihrem Baustein zur Ausstellung „Frankfurt Light“ zum Ziel gesetzt, den Besuchern nicht nur Einblicke, sondern den Durchblick zu gewähren. » weiterlesen

Lichtzeichen ins Weltall

Eine Nachtaufnahme aus dem Weltall war für Na-Young Kwak das Schlüsselerlebnis. Afrika war dunkel, bis auf ein paar helle Tupfen im Süden. „Aber Europa war ganz anders“, sagt die Südkoreanerin, die in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung studiert. Überall gab es leuchtend helle Flecken, mal mehr, mal weniger dicht, aber richtig tiefes Schwarz hat Seltenheitswert zwischen Schottland und Sizilien – beim Blick aus dem Weltall auf unseren Planeten.

Die Perspektive des kosmischen Vogels macht für Na-Young Kwak auf einen Blick deutlich, an welchen Stellen die meiste Energie für Licht aufgewendet wird. Eine Helligkeit, die zugleich Symbolcharakter hat. „Licht steht für Sicherheit, Wohlstand und Modernität“, sagt sie, zugleich aber stehe jeder helle Punkt auf der Erde auch für die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, denn Licht braucht Energie, die noch lange nicht komplett auf ökologisch unbedenklichem Weg gewonnen wird. » weiterlesen

Stadtteilkampagne Bornheim: „Das Ergebnis war deutlich“

Energieberatung bewirkt Umdenken in der Malteser Apotheke

Seit einigen Tagen hat ihn Jürgen Häferer schwarz auf weiß: den Bericht des Energieberaters. Und was Klaus Brenner da zusammengetragen und herausgefunden hat, lässt den Apotheker und Besitzer der Bornheimer Malteser-Apotheke die Stirn runzeln. „Ich war ziemlich überrascht, welch hohe Stromkosten die Klimaanlagen verursachen.“ Für Häferer ist klar – er wird handeln: Eine oder gar beide Klimaanlagen sollen so bald wie möglich ausgetauscht werden. Andere Veränderungen werden nach und nach folgen.

In akribischer Kleinarbeit hatte Energieberater Klaus Brenner die Apotheke inspiziert, sämtliche Geräte und Leuchtmittel erfasst. Am Ende der Energieberatung standen zwei Posten ganz oben auf der Liste: die beiden Klimaanlagen und die Heizlüfter. Geräte, die den Stromzähler schwindelerregend rotieren lassen. „Wenn man das überlegt, das macht bald die Hälfte der Stromkosten aus“, sagt Häferer. » weiterlesen

Stadtteilkampage Bornheim: Die Lücke bleibt, die Rechnung sinkt

Energieberater verordnet der Apotheke Schonkost zum Stromsparen

Manchmal scheitert auch „Sherlock Strom“. Auf drei Seiten Papier sind sämtliche Geräte und deren Laufzeiten aufgelistet, doch der Stromverbrauch auf dem Zähler ist höher als der auf dem Papier. „Tja“, sagt Klaus Brenner, „das gibt es immer mal wieder“ und verweist darauf, dass hin und wieder Laufzeiten falsch angegeben werden. Dies dürfte der Fall sein auch in der Malteser Apotheke, wo auch nach dreimaliger Spurensuche die Lücke nicht geschlossen ist. „Mir fehlen immer noch 4000 Kilowattstunden, die nicht eindeutig zuzuordnen sind“, sagt Brenner. » weiterlesen

Stadtteilkampagne Bornheim: Stromsparen auf Rezept

Energieberater nimmt Bornheimer Apotheke unter die Lupe

Aller Anfang ist schwer. Diese Erfahrung hat Klaus Brenner oftmals gemacht. Mit detektivischem Spürsinn geht der Energieberater ans Werk, wenn es die Vielzahl von kleinen und großen Stromfressern eines Haushaltes oder eines Betriebes zu erfassen gilt. In der Malteser Apotheker in der Berger Straße indes braucht er die Lupe nur hin und wieder zu zücken, wenn kleingedruckte Angaben auf Geräten zu entziffern sind. Eher üppig indes fällt die Stromrechnung aus, die Hausherr Jürgen Häferer zu berappen hat. Um das zu ändern,  hat er sich beim Energiereferat der Stadt Frankfurt um die Beratung beworben.

„Ich muss gucken, dass ich alles zusammenbekomme“, eröffnet Brenner seine Suche in Bornheim. Bewaffnet mit einem Notizblock, Papier, Stift und Messgerät zieht er durch alle Räume der Apotheke und notiert, welches Gerät seinen Beitrag leistet, dass der Stromzähler rotiert. Die Jahresrechnung weist einen Verbrauch von etwa 24 000 Kilowattstunden aus – ein Verbrauch, der sich deutlich reduzieren lassen wird. » weiterlesen

Frankfurter Programm gegen Energiearmut verbreitet sich in ganz Europa

Aktion „Stromspar-Check“ gewinnt europäischen Umweltpreis

Die vom Bundesumweltministerium geförderte Aktion „Stromspar-Check“ ist in Brüssel als „exzellentes Beispiel“ für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden. EU-Kommissar Günther Oettinger verlieh dem pragmatischen Programm gegen Energiearmut jetzt den  Sustainable Energy Europe Award in der Kategorie Verbraucher.

Die Idee für das Projekt, bei dem Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern geschult werden stammt aus Frankfurt. Im Dezember 2005 hat der Caritasverband Frankfurt e.V. zusammen mit dem Energiereferat der Stadt Frankfurt das Projekt „Energiesparservice“ entwickelt und in einer Pilotphase erprobt. Aus den Erfahrungen dieser Testphase wurde im Mai 2006 der „Cariteam-Energiesparservice“ gegründet, bei dem die ausgebildeten Stromsparhelfern einkommensschwache Haushalte besuchen und dort kostenfrei Energie- und Wassersparartikel installieren. » weiterlesen

Austausch alter Heizungspumpe lohnt sich für Frankfurter

Zu den größten Stromfressern in vielen Häusern zählt das Herzstück jeder Öl- oder Gas-Zentralheizung: die oftmals veraltete Heizungspumpe. Bis zu 90 Prozent des Stromverbrauchs der Heizungspumpe lassen sich durch den Austausch einsparen. Gemeinsam mit dem örtlichen Fachhandwerk und dem Energiereferat der Stadt Frankfurt unterstützt die Mainova den Einbau einer neuen hocheffizienten Heizungspumpe. » weiterlesen

Mit der KLIMAtour hinter die Kulissen moderner Architektur

Ende Mai kamen rund 15 Besucher in den Genuss einer KLIMAtour durch Frankfurt. Susanne Petry, Spezialistin für Nachhaltigkeit im Bauwesen, führte die Gruppe durch die Frankfurter Innenstadt und erzählte den Teilnehmenden dabei interessante Fakten aus den Bereichen Klimaschutz und Architektur. Näher unter die Lupe nehmen konnten die Besucher das Blockheizkraftwerk im Palmengarten, das Gebäude der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Zentrale des Caritasverbandes und die Ludwig-Börne-Schule. Darüber hinaus wurde an verschiedenen Stellen auf weitere Projekte hingewiesen, die ebenfalls im Rahmen dieser städtischen Veranstaltung besichtigt werden können.  » weiterlesen

Mit einem smart meter den eigenen Stromverbrauch optimieren

Das XING-Event „In die smarte Welt der Energiezukunft” hat geziegt, was jetzt bereits möglich ist

Dass in Zukunft ohne moderne Kommunikationstechnik in unserer Wohnung nichts mehr laufen wird, schilderten uns eindrucksvoll Experten der Mainova und des VDE beim Xing-Event am 31. Mai.

Ein außergewöhnliches Ambiente hatten sich XING-Frankfurt, die Mainova und das Energiereferat der Stadt Frankfurt für die Veranstaltung ausgesucht. Das Museum für Kommunikation dokumentiert auf beeindruckende Weise, wie schnell die technische Entwicklung voranschreitet. Telefone, Fernseher oder Radios aus Kindertagen wirken wie Fossile aus längst vergangenen Zeiten.

Diese inspirierende Location machte auch die besondere Atmosphäre des Abends aus, zu dem sich – trotz des schlechten Wetters – etwa 80 Besucher eingefunden hatten. » weiterlesen

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