Rave to save the planet

Klimaschutz in Frankfurter Clubs

Der Green Club Index nimmt erstmals den Energieverbrauch und die Klimaauswirkungen von Clubs, Diskotheken und Musikevents ins Visier. Nachdem das Projekt sehr erfolgreich in NRW durchgeführt wurde, läuft es nun in Mannheim und Frankfurt an. Das Regionalprojekt in Frankfurt ist dabei eine Besonderheit: Bereits im Frühjahr 2012 gab es eine erste Beratung mit dem Club Travolta. Da diese sehr erfolgreich war, werden nun weitere Clubs ins Pilotprojekt aufgenommen. Alle Clubs erhalten im Laufe des Projekts eine maßgeschneiterte und kostenfreie Energieberatung.Die drei teilnehmen Clubs sind:

Die Clubberatungen in Frankfurt wurden von der bundesweiten Green Music Initiative (GMI) angeregt und werden im Rahmen der städtischen Klimaschutzaktivitäten vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Die beiden Institutionen wollen Clubs aus Frankfurt dabei unterstützen, ihren Energieverbrauch und damit ihren CO2-Ausstoß zu senken.

„Die Stadt Frankfurt hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Treibhausgas-Emissionen pro Einwohner halbiert werden. Mit Stromsparen geht das besonders gut und preiswert. Um dieses Ziel zu erreichen, motivieren wir Akteure in allen Bereichen. Bei Clubs kann man Stromsparen mit Relaxen, effizient gekühlten Getränken und Beleuchtung bei toller Musik verbinden.  Die Green Music Initiative greift genau diesen Ansatz auf.“ sagt Dr. Werner Neumann, Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main.

Ein Club oder eine Diskothek durchschnittlicher Größe hat einen jährlichen Stromverbrauch von etwa 120.000 kWh. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von über 30 Drei-Personen-Haushalten oder einem CO2-Ausstoß von knapp 67 Tonnen pro Club. Roman Dashuber, Projektleiter der Green Music Initiative ist überzeugt: „Zehn bis Fünfzehn Prozent ihres Stromverbrauchs können die Clubs sicherlich einsparen, das zeigen die Ergebnisse aus anderen Projekten. Zudem lässt sich ein großer Teil dieser Einsparungen durch Maßnahmen realisieren, die wenig bis kein Geld kosten.“

Diese Einschätzung deckt sich mit den Ergebnissen aus dem NRW Projekt. Dort konnten durch die Beratung Maßnahmen angestoßen werden, die bei sechs Clubs insgesamt ca. 83.000 kWh Strom, sowie 19.000 kWh Wärme einsparen (bis Ende 2012) und dem Klima somit 63 Tonnen CO2 ersparen. Das führte zu einer Kostenreduzierung von 26.000 €. Zudem haben drei Clubs inzwischen zu Ökostromangeboten gewechselt.

Die Pressemitteilung steht für Sie hier zum Download bereit

www.greenclubindex.de

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