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Grünes Licht für den Klimaschutz: interaktiver Stromspar-Workshop

Strom sparen ist einfach. Gerade zur dunklen Jahreszeit, in der man mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbringt, Tee kocht, abends liest oder Fernsehn schaut, steigt der Stromverbrauch und damit auch die Stromrechnung. Wie Sie Ihren Verbrauch mit einfachen Tricks reduzieren können zeigen wir Ihnen am

Freitag, 09. November 2012

Im Rahmen eines interaktiven Spar-Workshops

zwischen 17:00 – 19:00 Uhr

im Pfarrsaal der St. Christophorus Gemeinde
An den Drei Steinen 42 c
60435 Frankfurt/Preungesheim

Es erwarten Sie Mitmachstationen für Jung und Alt, Info-Stationen zu den Themen Energiesparende Haushaltsgeräte, Stromsparendes Nutzerverhalten im Alltag, Energiesparende Beleuchtung und bei Interesse ein Stromsparcheck zu Ihrem persönlichen Einsparpotential. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Ein besonderes Highlight der Aktion bildet die Ausstellung FRANKFURT LIGHT, die vom 09.-11. November im Pfarrsaal der St. Christophorus Gemeinde zu besichtigen sein wird. Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen zum Workshop bitte an mitmachen@frankfurt-spart-strom.de oder telefonisch unter 069 212-39090

Offenheit im Lichtzelt

Petra Kellner, Professorin der Offenbacher HfG, über das Entstehen der Ausstellung „Frankfurt Light“

Lichtdusche, ein Guckkasten oder Kurbeln für Erleuchtung – die Ideen Ihrer Studenten sind vielfältig, außergewöhnlich und passend zum Auftrag sehr einleuchtend. Wie kommen diese Vorstellungen zustande?

Ziel der Ausstellung ist ja, möglichst anschaulich, attraktiv und nicht zu technisch über Licht, Beleuchtung, Ressourcen- und Energieverbrauch zu informieren. Dazu muss man erst einmal selbst richtig ins Thema einsteigen, herausfinden, wo die Probleme liegen oder um was es eigentlich wirklich geht. So haben sich nach und nach, auch in einem gemeinsamen Prozess mit dem Energiereferat, Themen herauskristallisiert, die uns wichtig waren. Die Studentinnen und Studenten haben dann jeweils eine Thematik bearbeitet und dafür gestalterische Ideen entwickelt. Studierende sind keine Dienstleister, sondern ein neugieriges, kritisches, kreatives Gegenüber. Frau Schütz und Herr Unger vom Energiereferat haben ihnen dabei einen großen Freiraum gelassen und vieles ermöglicht. So entstehen Vielfalt und auch Ungewöhnliches. Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Beispiel der kooperativen Zusammenarbeit einer kommunalen Einrichtung mit einer Hochschule. » weiterlesen

Bildnis mit Wechselwirkung

LichtduscheMozart hätte auf den ersten Blick seine helle Freude, doch beim Drehen an den Knöpfen der Lichtdusche blieben ihm wohl die Worte stecken – von wegen: dies Bildnis ist bezaubernd schön.  Ein bisschen zu viel an einem Knopf und  die Liebste käme aschfahl daher, vorbei das Entzücken und die Regung in der Brust. Ein bisschen nach Zauberflöte mutet die Lichtdusche an, die Kamile Poliksaite für die Ausstellung „Frankfurt Light“ ersonnen hat.

Nüchtern und nur mit zufälliger Anlehnung an Wolfgang Amadeus Mozart soll die Lichtdusche zeigen, wie unterschiedliche Lichtqualitäten Dinge verändern –  eben auch das Antlitz der oder des Liebsten. „Mir geht es mit der begehbaren Installation um Selbsterfahrung – das Energiesparen steht nicht wirklich im Vordergrund“, sagt die Design-Studentin der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG) und schmunzelt: Sie weiß die überraschenden Effekte auf ihrer Seite. » weiterlesen

Licht fürs Leben

Die Hersteller von Lampen und Leuchten bieten eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt, eines allerdings haben sie noch nicht erreicht: Das Sonnenlicht mit seinen vielen Facetten, den Wechsel der Lichtfarben und Farbtemperaturen im Laufe eines Tages ins Wohnzimmer zu holen. Die Natur hat eben das volle Spektrum – und so hat auch Sun Young Hyan ihre Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ genannt. » weiterlesen

Ein Kasten zum Gucken

Die menschliche Neugier ist eine Triebfeder, die Nahomi Huerta Ayala für ihre Station mit dem Titel „H-ausleuchten“ zur Ausstellung „Frankfurt light“ mit Macht spannt. „Da kann doch keiner vorbei, da will jeder gucken“, sagt sie und hat ein schelmisches Grinsen im Gesicht. Ihre Station soll die Besucher dazu verlocken, durchs Schlüsselloch zu schauen. Zu sehen bekommen sie dann, was in vielen Wohnungen und Häusern der klassische Standard ist. Doch damit ist die pfiffige Station der Design-Studentin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach längst nicht erschöpft.  Mit dem Spiel an den Lichtschaltern sollen die Guckloch-Gucker einen Eindruck davon bekommen, wie unterschiedliche Leuchtmittel einen Raum verändern. » weiterlesen

Die Frage der Tonne

Früher war alles einfach. Ein Spruch, der seit Ewigkeiten im Kreise alter Herrschaften die Runde macht, hat auch die Beleuchtung nicht umschifft. Denn früher, als es nur Glühbirnen gab, da wusste jeder, was mit den Glaskolben samt Glühfaden und Fassung passiert, wenn sie nicht mehr brennen: Sie kommen ganz einfach in die ganz normale Mülltonne. Doch heute? „Viele Menschen sind da total verwirrt, kaum einer blickt mehr durch“, sagt Leonie Assenheimer. Und in diese Verwirrung wollte sie Licht bringen mit ihrer Station zu der Ausstellung „Frankfurt Light“. » weiterlesen

Kurbeln für Erleuchtung

Daniel Daub hat ein bisschen etwas von seinem düsentriebigen Vornamensvetter:  Wenn er sich über die alten Kurbelgeneratoren aus Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) beugt, die zerbrechlich wirkenden Griffe einige Male dreht und ein paar Armlängen weiter der Kohlefaden in der Glühbirne glimmt, dann huscht dem Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein stolzes Lächeln über das Gesicht: Die Leuchtkraft wirkt und funktioniert.

Was so simpel aussieht wie aus einem Tüftelkasten für Hobbystromer hat mit einer einfachen Frage seinen Lauf genommen: „Wie viel Kraft muss ich aufbringen, um eine Birne zum Leuchten zu bringen?“, formuliert Daub, was seine Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ zeigen soll. » weiterlesen

Theke ohne Zapfhahn

Die Vielfalt ist groß, die Verwirrung nicht minder. Wie an mancher Biertheke die Wahl zwischen Pils, Export, Alt, Kölsch und den diversen Weizen die Kundschaft darum ringen lässt, was ins Glas kommt, ist es mitunter auch in den Elektroabteilungen der Kaufhäuser ein nicht minder mühsames Unterfangen, das gemäße Leuchtmittel für die heimischen Lampen zu ergattern.  „Die Menschen sind ratlos und brauchen Informationen“, fasst Diana Jaskólska die Gemütslage zusammen. Die Studentin hat sich mit ihrem Baustein zur Ausstellung „Frankfurt Light“ zum Ziel gesetzt, den Besuchern nicht nur Einblicke, sondern den Durchblick zu gewähren. » weiterlesen

Lichtzeichen ins Weltall

Eine Nachtaufnahme aus dem Weltall war für Na-Young Kwak das Schlüsselerlebnis. Afrika war dunkel, bis auf ein paar helle Tupfen im Süden. „Aber Europa war ganz anders“, sagt die Südkoreanerin, die in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung studiert. Überall gab es leuchtend helle Flecken, mal mehr, mal weniger dicht, aber richtig tiefes Schwarz hat Seltenheitswert zwischen Schottland und Sizilien – beim Blick aus dem Weltall auf unseren Planeten.

Die Perspektive des kosmischen Vogels macht für Na-Young Kwak auf einen Blick deutlich, an welchen Stellen die meiste Energie für Licht aufgewendet wird. Eine Helligkeit, die zugleich Symbolcharakter hat. „Licht steht für Sicherheit, Wohlstand und Modernität“, sagt sie, zugleich aber stehe jeder helle Punkt auf der Erde auch für die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, denn Licht braucht Energie, die noch lange nicht komplett auf ökologisch unbedenklichem Weg gewonnen wird. » weiterlesen

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