Alle Blog-Artikel zum Schlagwort Green City

Licht fürs Leben

Die Hersteller von Lampen und Leuchten bieten eine nahezu unerschöpfliche Vielfalt, eines allerdings haben sie noch nicht erreicht: Das Sonnenlicht mit seinen vielen Facetten, den Wechsel der Lichtfarben und Farbtemperaturen im Laufe eines Tages ins Wohnzimmer zu holen. Die Natur hat eben das volle Spektrum – und so hat auch Sun Young Hyan ihre Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ genannt. » weiterlesen

Frankfurt is(s)t nachhaltig: Bio ist besser fürs Klima

Im Ökolandbau werden weniger CO2 , Methan und Lachgas als in der konventionellen Landwirtschaft pro-duziert. Der humusfördernde Ackerbau der ökologischen Landwirtschaft bindet mehr Treibhausgase als die konventionelle Anbauweise. Auch durch den Verzicht auf Kunstdünger wird Energie eingespart. Eine vollständige Umstellung auf klimaoptimierte ökologische Wirtschaftsweise würde die Treibhausemissionen in der Landwirtschaft um 15 – 20 Prozent senken.

Frankfurt is(s)t nachhaltig – Lieber frisch als konserviert

Generell gilt, dass die Klimabilanz eines Lebensmittels umso schlechter ist, je weiter das Produkt verarbeitet ist. So verursacht Wurst beispielsweise noch mehr CO²- Emissionen als rohes Fleisch, da sie wesentlich mehr Verarbeitungsschritte durchlaufen hat. Gleiches gilt für tiefgekühlte und konservierte Produkte. Bei Obst und Gemüsekonserven verdoppeln bis verdreifachen sich sogar die Emissionen im Vergleich zu frischer Ware.

Ein Kasten zum Gucken

Die menschliche Neugier ist eine Triebfeder, die Nahomi Huerta Ayala für ihre Station mit dem Titel „H-ausleuchten“ zur Ausstellung „Frankfurt light“ mit Macht spannt. „Da kann doch keiner vorbei, da will jeder gucken“, sagt sie und hat ein schelmisches Grinsen im Gesicht. Ihre Station soll die Besucher dazu verlocken, durchs Schlüsselloch zu schauen. Zu sehen bekommen sie dann, was in vielen Wohnungen und Häusern der klassische Standard ist. Doch damit ist die pfiffige Station der Design-Studentin an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach längst nicht erschöpft.  Mit dem Spiel an den Lichtschaltern sollen die Guckloch-Gucker einen Eindruck davon bekommen, wie unterschiedliche Leuchtmittel einen Raum verändern. » weiterlesen

Frankfurt is(s)t nachhaltig – Erster VeggiDay am 19. September

Was hat meine Ernährung mit Klimawandel zu tun?

In der Dabtte um den Klimawandel wird die Ernährung meist außer Acht gelassen. Doch gerade der steigende Konsum von Fleisch und tierischen Produkten hat einen großen Einfluss auf die Klimaerwärmung. Ein Beispiel: Bei der Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch werden mehr als 15 Kilogramm  Treibhausgase freigesetzt. Im Vergleich dazu, verursacht die Herstellung eines Kilos Gemüse nur 150 Gramm. Tierische Produkte haben also eine viel schlechtere Klimabilanz als pflanzliche.

Auch der Transportweg, die Verpackung und die Verarbeitung haben einen Einfluss auf die Klimabilanz von Lebensmitteln. Bis zum Veggi-Day am 19. September geben wir Ihnen in einer kleinen Serie Tipps zur klimafreundlichen Ernährung.

Veranstaltungen und Informationen zum Frankfurter VeggiDay

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Kurbeln für Erleuchtung

Daniel Daub hat ein bisschen etwas von seinem düsentriebigen Vornamensvetter:  Wenn er sich über die alten Kurbelgeneratoren aus Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) beugt, die zerbrechlich wirkenden Griffe einige Male dreht und ein paar Armlängen weiter der Kohlefaden in der Glühbirne glimmt, dann huscht dem Studenten der Hochschule für Gestaltung in Offenbach ein stolzes Lächeln über das Gesicht: Die Leuchtkraft wirkt und funktioniert.

Was so simpel aussieht wie aus einem Tüftelkasten für Hobbystromer hat mit einer einfachen Frage seinen Lauf genommen: „Wie viel Kraft muss ich aufbringen, um eine Birne zum Leuchten zu bringen?“, formuliert Daub, was seine Station für die Ausstellung „Frankfurt Light“ zeigen soll. » weiterlesen

Theke ohne Zapfhahn

Die Vielfalt ist groß, die Verwirrung nicht minder. Wie an mancher Biertheke die Wahl zwischen Pils, Export, Alt, Kölsch und den diversen Weizen die Kundschaft darum ringen lässt, was ins Glas kommt, ist es mitunter auch in den Elektroabteilungen der Kaufhäuser ein nicht minder mühsames Unterfangen, das gemäße Leuchtmittel für die heimischen Lampen zu ergattern.  „Die Menschen sind ratlos und brauchen Informationen“, fasst Diana Jaskólska die Gemütslage zusammen. Die Studentin hat sich mit ihrem Baustein zur Ausstellung „Frankfurt Light“ zum Ziel gesetzt, den Besuchern nicht nur Einblicke, sondern den Durchblick zu gewähren. » weiterlesen

Lichtzeichen ins Weltall

Eine Nachtaufnahme aus dem Weltall war für Na-Young Kwak das Schlüsselerlebnis. Afrika war dunkel, bis auf ein paar helle Tupfen im Süden. „Aber Europa war ganz anders“, sagt die Südkoreanerin, die in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung studiert. Überall gab es leuchtend helle Flecken, mal mehr, mal weniger dicht, aber richtig tiefes Schwarz hat Seltenheitswert zwischen Schottland und Sizilien – beim Blick aus dem Weltall auf unseren Planeten.

Die Perspektive des kosmischen Vogels macht für Na-Young Kwak auf einen Blick deutlich, an welchen Stellen die meiste Energie für Licht aufgewendet wird. Eine Helligkeit, die zugleich Symbolcharakter hat. „Licht steht für Sicherheit, Wohlstand und Modernität“, sagt sie, zugleich aber stehe jeder helle Punkt auf der Erde auch für die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, denn Licht braucht Energie, die noch lange nicht komplett auf ökologisch unbedenklichem Weg gewonnen wird. » weiterlesen

Frankfurt empfiehlt sich als „Urban Lab“ in Brüssel

Im Wettbewerb um die „European Green Capital 2014“ beginnt das spannende Finale. Frankfurts Bürgermeister Olaf Cunitz und Umweltdezernentin Manuela Rottmann haben in Brüssel vor einer Jury der EU-Kommission die stärksten Argumente vorgetragen, die für Frankfurt als „Urban Lab“, als Laboratorium einer nachhaltigen Stadtentwicklung mitten in Europa, sprechen. Begleitet wurden sie von Professor Holger Hagge, einem Mitglied des 16-köpfigen Nachhaltigkeitsforums, und von dem Berliner Professor Friedrich von Borries, der die Präsentation moderierte. Hagge ist Experte für Green Buildings, von Borries inspirierte die Stadt unter anderem zu dem Projekt GrünGürtel-Speichen und -Strahlen.

Von ursprünglich 19 Bewerbern um den Titel der europäischen Umwelthauptstadt 2014 sind außer Frankfurt nur noch Kopenhagen und Bristol in der Endrunde. Jede Stadt hattte bei der Präsentation nur eine Stunde, um ihre Bewerbung auf den Punkt zu bringen, ihre Kommunikationsstrategie als Umwelthauptstadt vorzustellen und einen Film über ihre grünen Talente vorzuführen. Hinzu kammen jeweils 30 Minuten für Nachfragen der Jury. » weiterlesen

Masterplan für 100 Prozent Klimaschutz

Bundesumweltministerium fördert Frankfurt auf dem Weg ins post-fossile Zeitalter

Frankfurts Bürger können den Übergang vom fossilen Zeitalter in eine komplett regenerative Energieversorgung mitgestalten. Erst im Januar hatte Umweltdezernentin Manuela Rottmann im Heizkraftwerk West ein erstes Konzept für eine fast CO2-freie Energieversorgung der „Green City“ vorgestellt. Jetzt ist Frankfurt am Main in das Förderprogramm „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums aufgenommen worden.

Unter intensiver Beteiligung der Bürger kann nun das Energie- und Klimaschutzkonzept bis zum Jahr 2050 fortgeschrieben werden. Die ambitionierte Planung, wie die Mainmetropole zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien versorgt werden könnte, wird in den nächsten Jahren mit einer Förderung des Bundesumweltministeriums von 80 Prozent der Kosten, konkret mit 873.000 Euro unterstützt.

In Berlin überreichte der ehemalige Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Förderbescheid an Werner Neumann, Leiter des Energiereferats im Umweltdezernat. Mit dem Projekt „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“ soll ein langfristiges Konzept entwickelt werden, wie der Energieverbrauch um die Hälfte gesenkt werden kann.

Die andere Hälfte soll vollständig mit Energie aus Sonne, Wind und Biomasse gedeckt werden. So kann eine Senkung der CO2-Emissionen um über 95 Prozent erreicht werden. Heute verursacht ein Einwohner Frankfurts durchschnittlich noch knapp zwölf Tonnen CO2 pro Jahr. Langfristig verträglich sind nur zwei bis drei Tonnen – das entspricht dem heutigen CO2-Fußabdruck der Ernährung. . » weiterlesen

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