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Leine statt Trockner

Frankfurter liefern Energiespenden für das Klima und einen guten Zweck

Weihnachten steht vor der Tür und allenthalben leuchtet es an Bäumen, in Schaufenstern und auf Dächern. Es dürften Millionen von Glühbirnchen sein, die Frankfurt in weihnachtlichem Glanz erstrahlen lassen – und die Stromzähler auf Touren bringen. In der Berger Straße jedoch wird der Weihnachtsbaum am Merianplatz die Drehzahl zurückfahren. Dort wird am Samstag, 17. Dezember, die Idee des Energiereferates der Stadt Frankfurt in die Tat umgesetzt. In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft „Untere Bergerstraße“ bekommt der Baum eine neue Lichterkette mit LED-Leuchten. Statt 70 Birnen mit je 7 Watt hüllt die gleiche Anzahl an LED-Birnen den Baum in Licht – und jede Birne verbraucht nur noch ein Watt. » weiterlesen

Die Suche nach Ersatz spitzt sich zu

Gesprächspartner Michael Butz, Key Account Manager, Ledon

Michael Butz ist 42 Jahre alt und seit knapp einem Jahr bei der Ledon Lamp GmbH als Key Account Manager tätig. An der Arbeit für das zur österreichischen Zumtobel-Gruppe gehördende  Unternehmen schätzt er den Aufbau neuer Strukturen mit der LED-Technologie. Einer seiner Lieblingssätze: „Wenn das Licht an ist, sagt keiner mehr etwas vor Begeisterung.“ Vor seinem Wechsel zu Ledon war Michael Butz mehr als zwei Jahrzehnte im Vertrieb für verschiedene Markenhersteller tätig. Er ist 42 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind und lebt in Frankfurt.

Herr Butz, viele Menschen reagieren mit Argwohn auf das Stichwort Energiesparlampen. Worauf führen Sie das zurück?

Das Vertrauen der Verbraucher in Energiesparlampen ist stark eingeschränkt, da sie Quecksilber enthalten. Außerdem halten die meisten Produkte technologiebedingt oft nicht, was sie hinsichtlich Lichtqualität versprechen und weisen eine verzögerte Helligkeit auf.

In den Frankfurter Strom-Spar-Haushalten war die Resonanz auf das Licht der Ledon Lampen überwältigend. Was haben die Menschen gesagt?

Viele waren sich noch gar nicht im Klaren darüber, dass man heute eine klassische Glühbirne 1:1 gegen eine LED-Lampe austauschen kann. Durch eine weitere Stufe des Glühlampenverbots, die seit 1. September 2011 in Kraft getreten ist, fällt nun auch die 60 Watt-Glühbirne aus den Handelsregalen. Beim Verbraucher spitzt sich die Suche nach einem adäquaten Ersatz zu. Viele haben sich schon mit dem Thema beschäftig, sehen aber die Energiesparlampe nicht als wirkliche Alternative. LEDON LED-Lampen sind hier eine echte Alternative zu Glühlampen. Neben ihrem Einsparpotenzial punkten sie mit hoher Farbwiedergabe, langer Lebensdauer und Quecksilberfreiheit. Die Meinung der Teilnehmer dieser Aktion war durchweg positiv. Alle waren mit der Qualität des Lichts mehr als zufrieden.

Sie bringen also ein anderes Licht. Worin unterscheiden sich Ihre von anderen LED-Lampen und von den herkömmlichen Stromspar-Leuchten?

Stromsparleuchten bewirken ein schlechtes Lichtempfinden aufgrund ihres diskontinuierlichen Lichtspektrums. Darüber hinaus enthalten sie Quecksilber, weisen eine verzögerte Helligkeit auf und lassen sich nicht ohne erheblichen technologischen Aufwand dimmen. Die LEDON Lamp GmbH hat sich bei der Entwicklung ihrer Lampen stark an dem bekannten und geschätzten Licht der Glühlampe orientiert. Wichtig ist, dass der Konsument ein Licht zum Wohlfühlen bekommt, ganz wie er es gewohnt ist. Bei Kauf einer LED-Lampe sollte man immer darauf achten, dass man ein Qualitätsprodukt kauft. Kunden sollten sich auf jeden Fall gut beraten lassen und auf Marken-LED-Produkte zurückgreifen.

Viele Menschen scheuen die noch recht hohen Anschaffungskosten für derartige LED-Leuchten. Mit welchen Argumenten versuchen sie, potenzielle Kunden zu überzeugen?

Der Preis ist heute noch recht hoch. Man kann aber trotz der hohen Anfangsinvestition schon jetzt jedem Interessierten raten, auf LED-Leuchtmittel umzusteigen. Denn LED-Leuchtmittel von LEDON verbrauchen rund 85 Prozent weniger Energie als herkömmliche Glühlampen und helfen so vom ersten Tag der Nutzung an bares Geld zu sparen. Durch die bis zu 25 Mal längere Lebensdauer rechnen sie sich insbesondere dort schnell, wo das Licht lange angeschaltet ist. Dies kann zum Beispiel in Wohnzimmer oder Küche innerhalb von zwei bis drei Jahren geschehen. Darüber hinaus bieten sie ein natürliches Licht mit hervorragender Farbwiedergabe ähnlich der Glühbirne.

Die Ledon Lampen gibt es nicht im Laden an der Ecke. Wird sich das ändern oder ist das eine gezielte Strategie Ihres Unternehmens?

Die LEDON Lamp GmbH ist noch ein sehr junges Unternehmen, das seit zwei Jahren am Markt tätig ist und seit einem Jahr LED-Lampen an den Endkunden verkauft. Der traditionelle Handel braucht erfahrungsgemäß einige Zeit, bis er auf neue Produkte und Trends reagiert. Parallel vertreiben wir unsere LED-Lampen daher verstärkt über den Onlinehandel und über Fachhändler. Ein weiterer Fokus für uns ist das Projektgeschäft. Hier arbeiten wir beispielsweise sehr erfolgreich mit Partnern aus der Energieversorgung zusammen, auch um die für viele noch sehr hohe Preisbarriere abzuschwächen.

Sie bieten die LED-Lampen in einer breiten Vielfalt bis hin zur Kerzenlampe. Außerdem gibt es Lampen, deren Lichtstärke mit einem Doppelklick auf den herkömmlichen Schalter abnimmt. Was ist als nächste Neuerung aus Ihrem Haus zu erwarten?

Die Produkte von LEDON Lamp umfassen Austauschlösungen für herkömmliche Glühlampen, Kerzenglühlampen und für Halogenspots. Fast alle Versionen sind mittlerweile auch in dimmbaren Ausführungen erhältlich. Darüber hinaus bietet LEDON auch Lampen mit „Double-Click-Funktion“ an, mittels der sich die Leuchtmittel durch doppeltes Betätigen des normalen Lichtschalters in ihrer Helligkeit auf 30 Prozent der Ausgangsleistung reduzieren lassen. Für die unmittelbare Zukunft geplant sind Varianten mit stärkerem Licht. Auch werden wir den Bereich Dimming ausweiten und an unserer Preisentwicklung arbeiten, um auch den Einstieg für preissensiblere Käuferschichten zu erleichtern.

LED’s zwischen Klimaschutz und Lifestyle

XING-Event mit dem Energiereferat der Stadt Frankfurt

Ein außergewöhnliches Ambiente hatte sich XING-Frankfurt und das Energiereferat der Stadt Frankfurt für das Event „LED-Lichtdesign & Ambiente“ – feat. Lichtdesignerin Mona Khamis“ ausgesucht. Das Teppichdesigngeschäft Fashion for Floors an der Hanauer Landstraße – dessen Eigentümer schon das monegassische Königshaus beliefert hatte – bot den Rahmen für die Veranstaltung mit dem Thema Einrichtungsdesign mit LED-Beleuchtung. Die ungewöhnliche Location machte auch die besondere Atmosphäre dieses Abends aus, zu dem sich – trotz des schlechten Wetters – etwa 80 Besucher eingefunden hatten. » weiterlesen

„Wir haben nur eine Welt“

Die Händler der unteren Berger Straße wollen Strom sparen und das Klima schützen

Herr Schwarz, der Weihnachtsbaum der IG Untere Berger Straße erstrahlt vom Wochenende an mit LED-Beleuchtung. Warum haben sie die Birnen gewechselt?

Der Klimaschutz ist für uns ein wichtiges Thema, deshalb testen  wir ab dem 17.Dezember an unserem Weihnachtsbaum eine neue LED Beleuchtung aus. Außerdem haben wir auf Ökostom beziehungsweise sauberen Strom umgestellt. Wir möchten das Thema der Stadt „Frankfurt spart Strom“ unterstützen. » weiterlesen

Klimafreundliches Weihnachtsmenü

Die Weihnachtsfeiertage stehen vor der Tür und jedes Jahr stellt sich von Neuem die Frage „Was gibt`s zu Essen an den Festtagen“. Probieren Sie doch mal ein Klimafreundliches Weihnachtsmenü. Hier unser Vorschlag:

  • Feldsalat mit Honig-Ziegenkäse
  • Rote Bete-Suppe mit Champignons
  • Festlicher Nussbraten mit Zwiebelsauce mit Rotkohl mit Rosinen und Himbeeressig, dazu Gebackene Petersilien-Kartoffeln
  • Marinierte Äpfel mit Marzipankugeln

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Energiespende

Energiespende als Geschenkidee am Samstag, 17.12.2011, ab 14.30 Uhr  auf dem Merianplatz

Kleine persönliche Handlungen für den Klimaschutz

Den Stand-by-Schalter ausknipsen, festlich essen bei Kerzenschein oder sich abends in sein Lieblingsbuch vertiefen: Klimaschutz kann so einfach sein. Die dabei eingesparten Kilogramm CO2 schützen das Klima und lassen sich zu diesem Weihnachtsfest auch noch verschenken.  Am Wochenende vor Heiligabend können sich Passanten auf der Berger Straße auf der Suche nach einem originellen und persönlichen Geschenk daher besonders freuen:  Am Samstag, den 17. Dezember, findet ab 14.30 Uhr der Auftakt der Aktion „Energiespende“ auf der Berger Straße am Merianplatz statt.

Frankfurterinnen und Frankfurter haben am Stand des Energiereferats die Gelegenheit, sich zu einer einfachen, klimaschonenden Aktivität zu bekennen und dabei eine ideelle Stromspende abzugeben. Im Gegenzug gibt es eine individuelle Geschenkurkunde mit attraktivem Foto und persönlicher Widmung. Wer mitmacht, nimmt zudem automatisch am Gewinnspiel um wertvolle LED-Lampen teil.

Die ersten 50 Spender schützen dabei doppelt das Klima: Neben ihrer persönlichen Stromspende können sie Paten der neuen Beleuchtung am Weihnachtsbaum der Unteren Berger Straße werden und zusätzlich jede Menge Kilowattstunden und CO2 einsparen. Bisher ist der Baum noch mit herkömmlichen Glühbirnen bestückt, die im Laufe des Nachmittags gegen klimafreundliche LED-Lampen ausgetauscht werden. Die Weihnachtsaktion auf dem Merianplatz wird von der Interessengemeinschaft „Untere Bergerstraße“ e.V. unterstützt, die dort zudem jedes Jahr die längste, bereits mit Ökostrom versorgte Lichterkette Frankfurts installiert.

 Die „Energiespende“ schlägt Frankfurterinnen und Frankfurtern ganz einfache Handlungen vor, die ihre eigenen klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen sofort verringern: Wäsche aufhängen, eine LED-Lampe einsetzen, den Stand-by-Schalter umlegen und vieles mehr. Die individuell eingesparte Energie wird nicht nur sofort ausgerechnet, sondern kann umgehend gewidmet werden: einem Ort, dem Haustier, dem Baum im Garten, der Großmutter oder dem (Paten-)Kind oder etwas anderem, das dem Energiespender im Sinne des Klimaschutzes besonders viel Wert ist.

An der Energiespende können Sie hier teilnehmen.

Zum Bauklötze staunen

Dirk Justus kennt die Gewohnheiten, die Wünsche der Menschen nach warmem Licht. Und er sieht es immer wieder, dass herkömmliche Energiesparlampen nach unten hängende Mundwinkel verursachen. Das steril-kalte Leuchten zahlreicher Sparbirnen schreckt viele ab, ihre Wohnungen komplett umzurüsten.

Das war bei Familie Bäuchle ähnlich. Die herkömmliche Sparlampe vor der Haustür fristete ein Schattendasein. Und weil die Erfahrungen vieler Menschen ähnlich sind, hat es sich Justus mit seinem Büro JK Light Design zum Ziel gesetzt, Lichtkompetenz zu verbreiten, über die Güteklasse der Farben aufzuklären und „die Menschen dafür zu sensibilisieren, was auf den Lampen steht“.

Doch es geht auch um handfeste Ergebnisse. Bei Familie Bäuchle hat Justus die Schaltgewohnheiten überprüft und die Brenndauer der Lampen berechnet. Knapp 1600 Stunden brennen die Glühbirnen  in dem Reihenhaus im Jahr und verbrauchen dabei knapp 88 Kilowattstunden. Ein Verbrauch, der auf der Stromrechnung mit knapp 34 Euro zu Buche schlägt und die Umwelt mit 34 Kilogramm Kohlendioxid belastet.

Eine Bilanz, die Marieluise Bäuchle überrascht: „Ich hätte höhere Werte angekommen.“ Doch noch überraschter sind sie und ihr Mann nach den Zahlen, die Dirk Justus für die Zeit nach dem Austausch vorlegt. Der Austausch der acht Glühlampen gegen die LED-Leuchten wird die Stromrechnung auf knapp neun Euro senken – mit knapp 23 Kilowattstunden nur noch gut ein Viertel des früheren Wertes. Auch die CO²-Emission wird deutlich sinken – auf nur noch neun Kilogramm im Jahr. Seiner Verblüffung verleiht Peter Bäuchle mit folgenden Worten Ausdruck: „Das ist zum Bauklötze staunen.“  Und auch die Gattin ist entzückt: „Wir sparen jetzt Dreiviertel unserer Stromkosten, haben wunderbares Licht, es ist viel heller und für die Umwelt ist es auch besser – das ist doch einfach wunderbar.“

Ein riesiges Sparpotenzial

Mona Khamis kennt die landläufigen Ausflüchte ihrer Zeitgenossen. Die meisten denken, „sie hätten nur einen kleinen Haushalt und da komme es nicht so drauf an“, fasst die Architektin von JK Light Design die abwehrende Haltung vieler Mitmenschen zum Energiesparen bei der Beleuchtung zusammen. „Doch wenn jeder mitmacht, kommt am Ende ein riesiges Sparpotenzial zusammen.“
Den Beweis für diese Behauptung tritt sie bei dem Studentenpaar Teresa Steinbach und Martin Bretz in Bockenheim an. Sie präsentiert beiden eine Lösung, deren Zahlen am Ende für sich sprechen. » weiterlesen

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