Beleuchtung im Haushalt
Bis zu 80 Prozent Ihres häuslichen Stromverbrauchs durch Beleuchtung, können mit effizienten Leuchtmitteln eingespart werden. Doch nur eine Energiesparlampe für alle Zwecke war gestern. Inzwischen gibt es für den Ersatz alten Glühlampen eine große Auswahl alternativer Lampen. Das schafft Verwirrung und kann zu falschen Kaufentscheidungen führen. Grundsätzlich gilt also: Wir empfehlen beim Kauf die unabhängige Beratung im Fachhandel.
Im folgenden wollen wir Ihnen einen ersten Überblick zur Auswahl des richtigen Leuchtmittels geben. Denn nichts ist schlimmer, also zu Hause festzustellen, das die Wunschlampe nicht den persönlichen Bedürfnisse entspricht.
Effizienzanforderungen an Lampen – bye bye Glühlampe
Seit dem 1. September 2009 erfolgt in Europa auf Basis der Ökodesign-Richtlinie ein schrittweises „Ausphasen“ von Glühlampen. Die Verordnung betrifft viele Lampen, die heute üblicherweise eingesetzt werden. Werden die gesetzlichen Mindestanforderungen nicht erfüllt, dürfen diese Lampen ab einem bestimmten Zeitpunkt in der EU nicht mehr neu in Verkehr gebracht werden. Alte Lampenbestände dürfen jedoch weiter verkauf werden. Die Richtlinie verbietet somit nicht pauschal bestimmte Lampentypen, vielmehr wird ein Mindesteffizienzstandard für am Markt erhältliche Lampen festgelegt.
Fahrplan für die „Ausphasung“ von Lampen:
| 1. September 2009 | Stopp für: | Glühlampen ab 80-100 W (950 lm) und alle matierten Glühlampen |
| 1. September 2010 | Stopp für: | Glühlampen ab 65-75 W Mindestanforderung Energieeffizienzklasse C für > 725 lm |
| 1. September 2011 | Stopp für: | Glühlampen ab 45-60 W Klare Lampen: Mindestanforderung Energieklasse > 450 lm |
| 1. September 2012 | Stopp für: | Glühlampen ab 7 W Klare Lampen: Mindestanforderung Energieklasse C > 60 lm |
| 1. September 2013 | Stopp für: | Lampen mit Sockeln S14, S15, S19 Gesteigerte Anforderungen an technische Spezifikationen |
| 1. September 2014 | Review der Verordnung |
Quelle: Osram

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