Kochen

Etwa 500 kWh Strom werden jährlich in einem typischen Haushalt fürs Kochen mit dem Elektroherd verbraucht. Vor allem bei älteren E-Herden mit schwarzen Gussplatten geht viel Energie zum Aufheizen der Platte und mit der Restwärme verloren. E-Herde mit Glaskeramik-Feldern und Halogenstrahlern oder Induktionsherde benötigen etwa 20 Prozent weniger Strom, weil sie sich besser regeln lassen. Sie sind aber oft recht teuer. Wichtig ist, dass ihr Kochtopf nicht kleiner ist als die Platte, denn auch dadurch geht teure Energie verloren. Wer fünf bis zehn Minuten vor Kochende abschaltet, nutzt die Restwärme und spart Strom. Spitzenköche schwören auf Gasherde. Sie lassen sich gut regeln.

Verwenden Sie kleine Töpfe für kleine Mengen – und den Deckel nicht vergessen!

Dass der Deckel auf dem Topf bleiben soll, versteht sich von selbst. Die Töpfe sollten Sandwich-Böden haben, das heißt eine hohe Wärmespeicherkraft besitzen. Noch besser sind Dampfdruck-Kochtöpfe, bei denen sparen Sie ein Drittel bis zur Hälfte an Strom und einiges an Garzeit. Das lohnt sich vor allem bei größeren Mengen Gemüse und Kartoffeln.

EXPERTEN-TIPPS:

  • Kochen auf Keramik-Herdplatten spart im Vergleich zu Gussplatten 5 Prozent Strom.
  • Nach Möglichkeit sollten Sie die sparsamere Umluft- statt Ober- und Unterhitze nutzen.
  • Bei vorhandenen Gas-Anschlüssen ist ein Gasherd besser als ein elektrischer.

Wasserkocher

Wasserkocher verbrauchen nur halb soviel Strom wie Kochplatten. Hier geht die Hitze direkt ins Wasser. Diese Geräte sind preiswert im Handel erhältich. Aber auch hier gilt: Kochen Sie nur die Menge Wasser, die Sie für Ihren Tee oder Kaffee tatsächlich benötigen. Statt einen ganzen Topf heißes Wasser zu kochen, ist es günstiger, einen Eierkocher zu verwenden. Auf diese Weise kann der Stromverbrauch für das Kochen um ca. 20 Prozent reduziert werden.

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